Kinder- und Jugendbeirat

Kinder- und Jugendbeiräte können zu den repräsentativen Formen der Partizipation von jungen Menschen gezählt werden.

Beiräte gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die formale Abgrenzung zu gewählten Kinder- und Jugendparlamenten ist nicht immer eindeutig. Die Bezeichnungen „Kinder- und Jugendbeirat“ oder „Jugendgemeinderat“ werden oft synonym verwendet.

Grundsätzlich lassen sich drei Formen unterscheiden:

1. Kommunale Kinder- und Jugendbeiräte: Sie vertreten die Interessen der Kinder und Jugendlichen einer Kommune gegenüber der Verwaltung und den politischen Gremien. Oft ist geregelt, dass die jeweiligen Stadt- oder Ortsteile mit einer bestimmten Anzahl von Mitgliedern vertreten sind. Es gibt aber auch Mischformen bei denen neben den Ortsteilen auch Schulen und örtliche Jugendverbände Mitglieder in die Beiräte entsenden können. Zum Teil werden die Mitglieder durch Gleichaltrige gewählt, oder auch durch Ortsbeiräte benannt oder als Delegierte eines Verbandes entsandt. Rechte und Pflichten der Mitglieder sind meist in einer Satzung oder Geschäftsordnung geregelt.

2. Jugendbeiräte in Einrichtungen der kommunalen Jugendarbeit: Sie setzen sich aus dem Kreis der Nutzer*innen der Einrichtungen zusammen und können meist sowohl bei der Programmgestaltung als auch bei der räumlichen Gestaltung mitwirken.

3. Kinder- und Jugendbeiräte in Fachgremien von Erwachsenen: Diese fungieren in erster Linie als beratende Mitglieder in Fachausschüssen. Häufig ist ihr mitwirken nur konsultativ.

Siehe im Bereich Mitglieder (u. a.): Bad Homburg