Vogelsbergkreis

KJP VogelsbergkreisKinder- und Jugendparlament des Vogelsbergkreises

Der Vogelsbergkreis ist einzigartig, wenn es um Kinder- und Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene geht. Im Vogelsbergkreis werden Kinder und Jugendliche in die politischen Entscheidungen mit einbezogen. 1992 war der Vogelsbergkreis bundesweit der erste Landkreis, der auf Landkreisebene ein demokratisch gewähltes Kinder- und Jugendparlament initiierte. Seit damals werden alle 2 Jahre bis zu 27 Abgeordnete im Alter von 12- 17 Jahren aus den 19 Städten und Gemeinden in das Kinder- und Jugendparlament des Vogelsbergkreises gewählt. Das Interesse ist nach wie vor groß, die Wahlbeteiligung lag immer bei weit über 80% der wahlberechtigten Kinder und Jugendlichen.Das Kinder- und Jugendparlament für Kinder und Jugendliche im Vogelsbergkreis- Eine Partizipationsmöglichkeit vor Ort, die sich über 22 Jahre hinweg als positiv und erfolgreich erwiesen hat.

Wie funktioniert bzw. wie sieht die Beteiligung vor Ort aus? Was wird genau gemacht?

Im ersten Jahr finden mindestens zwei Sitzungen statt, diese sind grundsätzlich öffentlich, auch Zuschauer haben Rederecht. In der konstituierenden Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes wählen die Abgeordneten einen geschäftsführenden Vorstand von fünf Personen. Zur Sitzungsvorbereitung finden Tages- bzw. Wochenendseminare statt. Daneben bestehen teilweise Arbeitsgruppen zu bestimmten Arbeitsbereichen. Die konkrete Sitzungsvorbereitung, wie beispielsweise die Festlegung der Tagesordnung, geschieht durch den KJP- Vorstand.

Wo bzw. wie ist die Beteiligung verankert?

Das KJP besitzt keinen eigenen Etat, im Haushalt des Jugendbildungswerks sind jedoch entsprechende Mittel für die Arbeit berücksichtigt.

Mit wem wird vor Ort zusammen gearbeitet?

Das Kinder- und Jugendparlament versteht sich als ein Bindeglied zwischen eigener Interessensvertretung und der Mitarbeit in bereits organisatorisch bestehenden Projekten. Sie sind Teil der politischen Kinder- und Jugendbildungsarbeit im Kreis und arbeiten mit anderen Beteiligungsformen eng zusammen. An dieser Stelle sind beispielsweise die Stadtjugendparlamente Lauterbach und Schlitz, der Kreisschülerrat und andere Jugendinitiativen zu nennen.

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